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Ihr Ende haben sich Secret Discovery, eben jene Dark Rock-Formation aus dem Herzen des Ruhrpotts, zum Ende des letzten Milleniums selber ausgesucht. "In aller Freundschaft", wie es so schön heißt.
Dass besagtes Ende glücklicherweise kein fortwährendes war, zeigte sich eine halbe Dekade später, im Jahr 2004. Die Secrets waren zurück, mit einem Gebet im Gepäck. "Pray", so der Titel des, ja, nennen wir es ruhig Comeback-Albums, schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe. Die Band präsentierte sich gereift, sowohl was das Songwriting anging, aber auch was die Stilelemente anbelangte, die das Quintett zum ureigenen Secret-Sound vermengte.
Kein Wunder, könnte man sich denken, schließlich waren Secret Discovery neben Bands wie Project Pitchfork, Deine Lakaien, Das Ich, Lacrimosa und Goethes Erben, nicht nur ein starker Antriebsmotor für die Renaissance der deutschen Gothic-Szene zu Beginn der Neunziger Jahre, sondern auch Wegbereiter für Gothic-Metal aus hiesigen Gefilden, kann man doch das 93iger Machwerk "Into The Void", ohne mit der Wimper zu zucken, als Klassiker des Genres bezeichnen.
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Je mehr Jahre ins Land zogen, desto mehr öffneten sich die Secrets neuen Ideen und anderen Stilen. "Question Of Time" manifestierte den Status der Bochumer Herren im Rock-/Metal-/Crossover-Olymp, und "Slave" war dann schließlich der finale, und überaus gebührende, Abgesang auf eine grandiose Formation.
2006 veröffentlichten sie ein neues Album: "Alternate". Und der Titel ist passend, denn abwechselnd ist auch das 2006er Sound-Update der Secrets. Die Gitarren rocken derbe, die Keyboards umschmeicheln den immer besser werdenden Gesang Kai Hoffmanns. Secret Discovery haben ihre ganz eigene Version von kontemporärer Popmusik fertig gestellt und das ist in ein waschechtes Kompliment.
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